Die den Adler tragen
EM-Finale 2008: Deutschland –Spanien
Dank ihrer offensiven Spielweise ist es den Spaniern nach 24 Jahren wieder einmal gelungen ein EM-Finale zu erreichen. Endlich, so scheint es zumindest, haben die Iberer ihr Trauma überwunden und sterben nicht mehr in Schönheit, sondern paaren Effizienz und offensiven Fußball. Deutschland ist aber gewarnt, so dass Europa zwei würdige Mannschaften im Finale sieht.
Irgendwie schienen die Russen ihr Pulver im Spiel gegen die Niederlande verschossen zu haben. Die glanzvollen Auftritte eines Andrey Arshavin oder eines Roman Pavlyuchenko wiederholten sich nicht, stattdessen betrieb Spanien eine kontrollierte Offensive, in der vor allem Iniesta, Xavi und Fabregas herausragten. Ergänzt durch Stürmer vom Format eines Torres, Villa oder Guizas hat sich Spanien zum Favoriten gemausert.
Deutschland scheint bei dieser EM sich eher in der Rolle des Underdogs gut zu fühlen. Mannschaften wie Österreich, Kroatien oder die Türkei reichten nicht, um die Mannschaft zu Höchstleistungen zu pushen. Stattdessen scheint die Mannschaft an ihren Aufgaben zu wachsen – siehe das Spiel gegen Portugal. Damit stehen die Vorzeichen nicht schlecht für ein spannendes Finale.
Startaufstellung:
Deutschland: Lehmann - A. Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm – Frings, Hitzlsperger - Schweinsteiger, Ballack, Podolski – Klose
Spanien: Casillas - Sergio Ramos, Puyol, Marchena, Capdevila - Marcos Senna - Iniesta, Xavi (, Silva – Guiza, Fernando Torres
Anstoss: Sonntag 29.06.2008 – 20.45 Uhr
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